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 Das Hörgerät: ein kurzer, technischer Überblick

Hörgeräte - Studio Dr. Al-Yazdi - Mobilton, Hörgeräte führender Hersteller, technische Hörhilfen, Reparaturschnelldienst in eigener Werkstatt, Computerunterstützte Hörgeräteanpassung (Insitu-Messung), Fachbetrieb für Audiometer, Kinderaudiometrie, Hausbesuche, Gehörprüfung und Beratung
Innenleben eines Hörgeräts: 1. DLC (Digitale Lautheitskontrolle), 2. Elektronik-Modul (Verstärker), 3. Programmschalter, 4. DAI (Direkt-Audio-Eingang), 5. Mikrofonöffnung, 6. Mikrofon, 7. Hörerausgang, 8. Hörer, 9. Batterie, 10 Batteriefach

 

Klang entsteht, wenn etwas vibriert. Zum Beispiel die Stimmbänder, welche Luftmoleküle in wellenförmige Bewegung versetzen. Diese Schallschwingungen unterscheiden sich in der Frequenz: Die Anzahl Schwingungen pro Sekunde bestimmt die Tonhöhe.

Und auch die Intensität ist anders: Der Druck der Schallwellen erzeugt die Lautstärke. Unsere Ohren nehmen die Schwingungen auf, verwandeln sie im Innenohr in elektromagnetische Signale, die der Hörnerv zum Gehirn weiterleitet. Dieses erkennt den Klang.

Hörverluste, die Hörgeräte korrigieren können, rühren meistens von Defekten im Innenohr her.
Dieses reagiert nicht mehr genügend auf tiefere Frequenzen und schwächere Intensitäten von Schallschwingungen.

Hörgeräte verstärken die Schwingungen, damit sie vom Innenohr korrekt erfasst und weiterverarbeitet werden können.

Dazu braucht man ein Mikrofon, das Schallwellen in elektrische Impulse umwandelt. Im Verstärker des Hörgerätes werden die Impulse in digitale Informationen umgewandelt. Diese Zahlenwerte bearbeitet ein eingebauter Microcomputer so, daß nur die Frequenzen und Intensitäten verstärkt werden, die das Innenohr selbst nicht mehr gut hört.
Aus dem Lautsprecher gelangen die verstärkten Schallwellen schliesslich über den Gehörgang in die Klangverarbeitungszentrale des Innenohrs.

 Hörgeräte: Was sagt die Krankenkasse?

Ein neues Kassengerät mit deutlich verbesserter Technologie ermöglicht eine gute Versorgung fast aller schwerhörigen Patienten. Der Zugang zur Hörgeräteversorgung wurde durch einen neuen und patientenfreundlicheren Ablauf wesentlich erleichtert.

Eine Hals-Nasen-Ohren Fachärztin oder ein Hals-Nasen-Ohren Facharzt (HNO-Arzt) kann feststellen, ob die Schwerhörigkeit durch eine Therapie oder durch ein Hörgerät verbessert werden kann. Die Fachärztin, der Facharzt stellen dann die Verordnung für ein Hörgerät aus.

Mit dieser Verordnung sucht man dann den Hörgeräte-Akustiker seiner Wahl auf.
Während einer Probezeit wird das Hörgerät vom Patienten getestet und durch regelmäßige Kontrollen beim Akustiker gut eingestellt.

Der Erfolg der Versorgung wird durch Messungen dokumentiert. Nach Vorliegen dieser Messung kann die Gebietskrankenkasse über eine Bewilligung entscheiden. Eine abschließende Kontrolle beim Facharzt ist nicht mehr vorgeschrieben.

Sollten im Zusammenhang mit dem Hörgerät Probleme auftauchen, welche der Akustiker nicht lösen kann, wenden Sie sich an Ihre Fachärztin, Ihren Facharzt.
Als Hörgeräteträger sollten Sie jedenfalls regelmäßig von einer Hals-Nasen-Ohren Fachärztin oder einem Hals-Nasen-Ohren Facharzt kontrolliert werden.

Für die Bewilligung benötigte Unterlagen:
  • die Verordnung des Hals-Nasen-Ohren-Arztes
  • Tonaudiogramm
  • Anpassbericht
  • Sollte aus medizinischen Gründen eine Versorgung mit einem Tarifgerät nicht möglich sein, ist zusätzlich ein Kostenvoranschlag erforderlich
Kosten:
  • Grundsätzlich entstehen keine Kosten, da Hörgeräte von den Krankenkassen in einfacher und zweckmäßiger Ausführung laut Tarif bezahlt werden.
  • Sonderwünsche wie z.B. eine Fernbedienung sind jedoch vom Versicherten selbst zu tragen.
  • Ist die von Ihnen gewählte Hörgerätefirma nicht Vertragspartner Ihrer Kasse, sind die Kosten für den Behelf von Ihnen zu bezahlen. Mit der saldierten Rechnung, der fachärztlichen Verordnung sowie dem entsprechenden Tonaudiogramm können Sie bei der Kasse den jeweils gebührenden Kostenersatz beantragen.

Mein Hörgerät ist kaputt:

Reparaturkosten von Hörgeräten werden übernommen, wenn die Gebrauchsunfähigkeit nicht auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen ist.


Verlust eines Hörgerätes:

Bei Verlust eines Hörgerätes leisten die Krankenkassen keinen Ersatz.

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