unter der Leitung von Ing.Kreuchauf
 
 
Hörgeräte Studio Dr. Al-Yazdi - Allgemeines

 Einführung

In der folgenden Beschreibung versuchen wir einfach, gut verständlich und ohne lateinische Begriffe und Fremdwörter die Problematik des Gehörverlustes bzw. der Gehörschwäche dem Leser näher zu bringen. Auch ohne medizinische oder technische Vorbildung sollte dieses Thema so für alle Menschen leicht verständlich sein.

 Wann brauche ich ein Hörgerät?

Oft merken die Menschen lange nicht, daß sie schlecht hören.
Sie glauben, die Familie spricht zu leise oder der Fernseher funktioniert nicht mehr richtig.
Zwischen Hörgerät und Brille besteht jedoch ein grvierender Unterschied. Wenn man glaubt nicht mehr scharf zu sehen, geht man sofort zum Augenarzt. Selbst wenn man nicht einmal eine halbe Dioptrie schlechter sieht, läßt man sich eine Brille verschreiben und besorgt sich diese ohne langes Nachdenken beim nächsten Optiker. Außerdem gilt eine Brille auf der Nase als kultiviert uns sogar modisch.

Viele Menschen weigern sich aber schlicht die Anzeichen, schlechter zu hören, zu bemerken. Außer bei einigen wenigen Krankheitsbildern, wie z.B. dem Hörsturz, oder durch bestimmte Verletzungen, verschlechtert sich das Gehör nicht über Nacht. Das geht üblicherweise schleichend vor sich.
Frage ich dann meine Patienten bei der ersten Untersuchung: "Seit wann hören Sie nicht mehr gut?", ist die Antwort meist: "Seit ungefähr einem Jahr."
Mißt man dann den vorliegenden Hörverlußt kann man erkennen, daß sie in Wirklichkeit schon seit mehreren Jahren schlecht hören.

Natürlich ist schlecht hören nicht wirklich lebensgefährlich, aber stellen Sie sich einmal vor, was trotzdem alles passieren kann:
Ein Auto fährt Sie an, weil Sie die Hupe nicht gehört haben.
Ihr Besuch geht wieder, weil Sie die Türglocke nicht gehört haben.
Sie nehmen die falsche Dosierung eines Medikamentes, weil Sie den Arzt falsch verstanden haben. Oder man hört nicht, wie das Enkelkind im Nebenzimmer um Hilfe ruft.


Es ist also an der Zeit, endlich etwas zu unternehmen!

 Wie läuft das ab?

In meinem Hörgeräte Studio erstelle ich bei meinen Patienten kostenlos ein Ton- und Sprachaudiogramm, um festzustellen, wie gut jemand hört und versteht.

Dies sind nämlich zwei verschiedene Dinge: Es ist möglich, daß man zwar die Stimme hört, aber die einzelnen Worte nicht versteht.
Dieses Manko muß dann mittels Hörgerätes behoben werden. Ich empfehle allen Menschen, die schlecht hören und bei denen ein Hörgerät medizinisch notwendig ist, sich so früh als möglich ein Hörgerät zu besorgen.

Dafür gibt es einen guten Grund:
Je länger man bereits schlecht hört, um so länger dauert es dann auch, bis man wieder neu verstehen gelernt hat!

Außerdem übernehmen die Krankenkassen auch einen entsprechenden Anteil an den Kosten eines Hörgerätes.
In unserem Programm gibt es auch Hörgeräte bei denen Sie nichts dazuzahlen müssen. Dies sind die sogenannten "Kassengeräte" und es gibt sie als Hinter-dem-Ohr und als Im-Ohr-Geräte.
Es darf also keine Frage des Geldes sein, sich das dringend benötigte Hörgerät zu beschaffen. Heutzutage braucht sich auch niemand mehr für sein Hörgerät schämen. Die Apparate werden immer leistungsfähiger und vor allem kleiner - und damit weniger sichtbar. Als Dame kann man das Gerät ganz problemlos unter den Locken verstecken.

Ich persönlich finde es zum Beispiel peinlicher, immer alles falsch zu hören, nachfragen zu müssen und falsch zu antworten, als ein Hörgerät zu tragen.

 Etwas ist noch sehr wichtig:

Ein Hörgerät kauft man nicht einfach wie einen Schuh oder ein Hemd. Es muß von einem Fachmann angepaßt werden. Nicht nur äußerlich an Ihr Ohr, sondern vor allem akustisch an Ihren Hörverlust, denn jeder Hörverlust ist anders.

Für mich ist ein Hörgerät dann richtig angepaßt, wenn der Patient sein Haus niemals mehr ohne sein Hörgerät verläßt bzw. es gerne trägt. Daß es dazu kommt bedarf es meines Fachwissens und meiner Arbeit - und ein bißchen Ihrer Zeit.
Jeder Patient hat Anspruch darauf, sein neues Hörgerät zumindest zwei Wochen zu testen (bei Kindern ist diese Zeit sogar noch länger).
Sie können natürlich verschiedenste Geräte testen, ohne daß Ihnen in meinem Institut Kosten entstehen. Erst wenn Sie ganz zufrieden sind, führe ich einen weiteren, abschließenden Test durch. Dieses sogenannte Sprachaudiogramm im Freifeld läßt erkennen, ob Ihr Gerät wirklich den höchstmöglichen Hörgewinn bringt.
Es ist dann auch der Zeitpunkt für einen weiteren Besuch beim HNO-Arzt gekommen, der Ihr Hörgerät begutachten und verordnen wird.

 Ich möchte Sie noch auf einen letzten wichtigen Punkt aufmerksam machen:

Lassen Sie sich nicht beeinflussen, was Sie in Ihrer Bekanntschaft über Hörgeräte hören. Das teuerste Hörgerät muß nicht das Beste sein und ein billiges kein Schlechtes.
Wichtig ist, daß das Hörgerät zu Ihrem Hörverlust paßt und daß Sie einen Hörgeräteakustiker haben, dem Sie vertrauen und an den Sie sich jederzeit mit allen Fragen und Problemen wenden können.

Sie können sich bei weiteren Fragen gerne an mich und meine Mitarbeiter wenden. Rufen Sie an, kommen Sie vorbei oder verwenden Sie das Kontaktformular im Menüpunkt Kontakt. Die Adresse bzw. Telefonnummer meines Institutes und die Öffnungszeiten finden Sie im Menüpunkt Impressum.

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